Die Vorteile der  Leistungsklassen:

  • Reiter mit gleichen Leistungen werden zusammengefasst.
  • Die Unterrichtsanforderungen und das Unterrichtsprogramm passen für alle Reiter der jeweiligen Gruppe.
  • Der Reitlehrer kann alle gleichmäßig fördern und an alle gleichartige Anforderungen stellen.


Um die Vorteile der Leistungsklassen zu gewährleisten, bitten wir Sie um Verständnis, dass nicht jedes Pferd in jeder Leistungsklasse eingesetzt werden kann.
Im Falle, dass an Ihrem Wunschtag und zur Wunschzeit keine Reitstunde in Ihrer Leistungsklasse angeboten wird, sprechen Sie bitte mit Ihrem Reitlehrer oder mit unserem Team im Büro. Die Einteilung in Leistungsklassen ist eine Orientierung und keine starre Regelung, so dass sich eventuell eine Gruppe mit einer benachbarten Leistungsklasse anbietet.

Unserem Stundenplan können Sie entnehmen, wann welche Leistungsklasse bei welchem Reitlehrer Unterricht hat. Es ist nicht notwendig aber möglich, dass Sie immer bei demselben Reitlehrer und zur gleichen Zeit reiten.
Entweder melden Sie sich für jede Reitstunde neu an oder Sie lassen einen festen Termin eintragen. Dann beachten Sie bitte, dass Sie diesen Termin bei einer Verhinderung rechtzeitig absagen. An- und Abmeldungen können Sie persönlich im Büro, telefonisch oder per E-Mail vornehmen. Reitstunden, die nicht 24 Stunden vorher abgesagt werden, müssen bezahlt werden.


Reiten nach Leistungsklassen

Für jeden Reiter ist es günstig, wenn er in einer Leistungsklasse mitreitet, in der er alle Anforderungen erfüllen kann. Das sichere Beherrschen der gestellten Aufgaben wird gerade in der neuen Umgebung mit fremden Pferden und Reitlehrern eventuelle Anfangsschwierigkeiten nehmen. Aber auch später mehr Erfolgserlebnisse vermitteln.

Die Reitlehrer fördern die Reiter innerhalb ihrer jeweiligen Leistungsklasse mit dem Ziel, sie beim Erreichen der entsprechenden Anforderungen höher zu stufen.


Sie haben die Möglichkeit, jede Reitstunde einzeln zu bezahlen, oder Sie kaufen eine Reitkarte für 10 Reitstunden.

 

Leistungsklasse 6

Sie ist die Eingangsstufe zum Gruppenunterricht. Nach der Ausbildung an der Longe sollten die Reiter in der Lage sein, ein Pferd vorschriftsmäßig aus dem Stall in die Reitbahn zu führen, auf der Mittellinie aufzumarschieren und mit Unterstützung aufzusitzen. Weiter gehört das ordnungsgemäße Aufnehmen der Zügel, das hintereinander Herreiten im Schritt und im Leichttraben auf einfachen Hufschlagfiguren zum Leistungsstand der Klasse.
Leistungsklasse 5

Der Reiter weiß, wie man ein Pferd absattelt und auftrenst, die Steigbügel verschnallt und nachgurtet.  

Er kann sein Pferd eigenständi g vor und nach der Stunde putzen.

Beim Reiten sollten das zügelunabhängige Sitzen, eine Parade und einige Hufschlagfiguren nicht mehr fremd sein. Neben dem Schritt und Trab wird nun auch der Galopp beim hintereinander herreiten verlangt.

Leistungsklasse 4

Der Reiter kann in allen drei Gangarten die Abstände in der Abteilung halten. Er sitzt zügelunabhängig, weiß was "Hilfen" sind und lernt, diese anhand von einfachen Übungen und Lektionen anzuwenden. 

In dieser Leistungsklasse wird das Galoppieren im Entlastungssitz geübt und nach ausreichender Routine sind nach Absprache mit dem Reitlehrer ruhige Ausritte in kleinen Gruppen möglich.

Leistungsklasse 2

Der Reiter wird auf die Anforderungen einer A-Dressur vorbereitet. Die in der Leistungsklasse 3 erlernten Übungen und Lektionen werden weiter ausgebaut und die gesamte Skala der Ausbildung (plus Schwung, Geraderichtung und Versammlung) wird in den Reitstunden einbezogen. Daneben stehen Sitzschulung und Verfeinerung der Hilfengebung auf dem Übungsplan.

Ziel in dieser Leistungsklasse ist das Reiten einer Dressurprüfung der Klasse A und bei Interesse auch eines Sprinparcours der Klasse A, so dass Sie das Reitabzeichen Klasse III ablegen können.

Leistungsklasse 3

Das Ziel dieser Leistungsklasse ist es, den Reiter bis zu den Anforderungen einer E-Dressur zu fördern. Neben dem Verfeinern des Abteilungsreitens (Quadrillen mit vielseitigen Hufschlagfiguren), wird nun das Einzelreiten unter Berücksichtigung der ersten drei Punkte der "Skala der Ausbildung" (Takt - Losgelassenheit - Anlehnung) geübt. Dazu ist es notwendig, die Reitbahnordnung und Bahnregeln zu kennen.

In dieser Leistungsklasse können die Reiter an den Anfängerspringstunden teilnehmen, so dass bei entsprechender Übung in Dressur und Springen an einem Reitabzeichenlehrgang der Klasse IV teilgenommen werden kann.

Die Ausritte in dieser Leistungsklasse können jetzt über zwei Stunden gehen und auf Wunsch kann die Prüfung zum Reiterpass abgelegt werden.
Leistungsklasse 1

Hier geht es um die Vervollkommnung der Reitkenntnisse der Klasse A und darüber hinaus an das Heranführen an Lektionen der Klasse L. 

Der Reiter ist jetzt in der Lage, auch schwierigere oder jüngere Pferde an die Hilfen zu stellen und sie nach Anweisung des Reitlehrers zu arbeiten.